Die Zahlen, die das IWD – Institut der deutschen Wirtschaft Köln – da liefert, sind eigentlich unfassbar: Fast jede zweite Frau und jeder dritte Mann sind gefährdet, im Laufe ihres Lebens psychisch zu erkranken. Wie man ihnen das merkt? Durch Angstzustände, Alkohol- oder Medikamentensucht etwa.
Bewegung zum persönlichen Stressabbau ist ein Weg. Persönlich zu reflektieren, wo die persönlich stärksten Stressoren und Energiekiller liegen ein weiterer. Der medizinische Scheck-Up und medikamentöse flankierende Behandlung ein weiterer. In Zukunft ist es wichtig, das im Zuge des persönlichen Gesundheitsmanagement mehrere Massnahmen und Spezialisten zusammenarbeiten.
Denn oft wird allzuschnell in die Kiste der Medikamente gegriffen, anstatt die psychischen Ursachen individuell herauszufinden und dann särkenorientiert anzugehen.
Wie oft spreche ich mit Ärzten die Patienten haben (oder habe Coachees die sich im Burnout Prozess etc. befinden), die Patienten mit psychosomatisch bedingten Krankheiten in der Praxis haben. Die Ursache für die Blockaden und Stressoren finden ist es, worauf es in einer neuen Form der Anamnese ankommt. Hier hat der Allgemeinmediziner meistens keine Zeit (oder auch Abrechnungsmöglichkeiten...) zu und das nötige Wissen fehlt auch sehr oft etc.
Herausfinden, was einen persönlich blockiert und idealerweise motiviert
Mittwoch, 26. Oktober 2011
Psychosomatischer Stress und berufliche Fehlzeiten steigen
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