Die sechzehn fundamentalen Motive nach Prof. Dr. Steven Reiss
Psychiatrie an der Ohio State University.
Er begann seine umfangreiche empirische Arbeit über die Motive menschlichen Verhaltens
Mitte der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Er selbst sieht sich in der Tradition von
William James, William McDougall und Abraham Maslow. An Maslow kritisiert er jedoch die mangelnde empirische Fundierung seiner Theorie sowie das Postulat einer für alle
Menschen gültigen Motivhierarchie. Nach Reiss gibt es jedoch keine universelle, für alle
Menschen verbindliche Motivhierarchie; vielmehr weist jeder Mensch ein ganz einzigartiges
Profil von Motivausprägungen auf.
welche fundamentalen menschlichen Motive sich unterscheiden lassen.
das Mittel hat also "instrumentellen" oder "extrinsischen" Wert.
Ein Endziel ist das Ziel, weswegen eine Handlung letzten Endes ausgeführt wird; die jeweilige Handlung wird also um ihrer selbst willen ausgeführt, nicht als Mittel, ein anderes Ziel zu erreichen.
d.h. Zwecke sind, die sich selbst genügen.
bedeutsames Verhalten verantwortlich ist.
Variation, und Alkoholprobleme können nicht durch "Durst" erklärt werden; dagegen ist
Hunger für viele Verhaltensweisen verantwortlich:
Ein solches Motiv ist zwar biologisch höchst relevant, aber nicht so sehr psychologisch, da nur wenig Bedeutungsvolles direkt dadurch erklärt werden könnte; ein Nachlassen des "Überlebenswillens" würde sich nach Reiss in einer nachlassenden Motivstärke einer oder mehrerer der von ihm postulierten sechzehn Grundmotive zeigen (z.B. im Nachlassen der Motivstärke zu essen).
Unsere Grundbedürfnisse sind universell, weil sie genetisch determiniert sind; diese Motive
haben eine instinktive Basis, d.h. wir teilen sie mit unserem nächsten Verwandten im Tierreich, was bedeutet, dass sie einen evolutionären Wert haben: Sie begünstigen Verhaltensweisen, die zu einer höheren "Fitness" führen.
Diagnose der 16 individuellen Motive anhand von 128 Aussagen (Items) vorgelegt ("Reiss
Profile of 16 Fundamental Motives"). Dabei stützt sich Reiss (2000) auf faktorenanalytische
Untersuchungen an über 20.000 Personen.
schon ihr Zweck.
Neues Buch von Prof. Steven Reiss, 2008: The Normal Personality
Quelle: Prof. Dr. Steven Reiss, Prof. Dr. U. Mees

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